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    <title>kirschkleid</title>
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    <title>Auf meiner Park Slope-Tour laufe ich in die falsche Richtung: Weg von den stylishen...</title>
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    <description>Auf meiner Park Slope-Tour laufe ich in die falsche Richtung: Weg von den stylishen kleinen Shops und Cafés zum Expressway und den 99-Cent-Läden. Erinnert mich sehr an Jersey, aber sag das hier mal einem! Trotz des prophezeiten Regens knallt die Sonne runter, am Morgen durchs Fenster auf meinen Kopf, hier draußen auf alles. Ich hab nichts zu tun - mein erster freier Tag! Alle sind draußen, man grüßt sich, als würde man sich schon ewig kennen. Beim Bagel-Laden hol ich einen Kaffee und trinke ihn draußen auf der Bank. Und lerne sofort jemanden kennen. Er ist Musiker und lustig, wir schlendern die Straße entlang. Dann lädt er mich zu einem Steamer ein: aufgeschäumte Milch mit Geschmack. Ich nehm Irish Cream, ganz ok, bisschen langweilig. Er lässt sich zwei geheime Geschmacksrichtungen in seinen mischen. Wenn er die rausbekommt, verspricht ihm der Barmann ein Freigetränk. Wenn das den Ehrgeiz nicht weckt! Er meint, irgendwas Fruchtiges. Ich meine Macadamia und Vanille. Er versorgt mich mit Tipps für die Gegend, wir schwatzen eine Stunde - oder zwei? Der Tag plätschert dahin. Am Sonnabend macht er Kirchenmusik, das hör ich mir mal an. So, nun aber weiter, ich will ja noch zum Prospect Park ... Yay, und es war tatsächlich Macadamia-Vanille!</description>
    <dc:creator>cherri</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 cherri</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-07T15:40:00Z</dc:date>
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    <title>Jetzt hab ich doch auf Wlan in der Waschküche vom YMCA spekuliert. Dabei hab ich...</title>
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    <description>Jetzt hab ich doch auf Wlan in der Waschküche vom YMCA spekuliert. Dabei hab ich hier nicht mal Handyempfang. Der erste, den ich hier unten treffe, ist aus Thüringen. &quot;Ooch ne Ostbirne&quot;, wie er meint. Diese Reise ist so eine Zeitreise für mich. Bisher. Meine New Yorker Vergangenheit lauert hinter jeder Straßenecke - zumindest Manhattan ist mir so vertraut, es gibt nur noch Kleinigkeiten zu entdecken: &quot;Ach, sieh mal an ...&quot; Oder Verluste zu beklagen: &quot;Der 2nd Avenue Deli hat zugemacht - oh nein!&quot;&lt;br /&gt;
Die Vergangenheit geht aber noch tiefer, erst mit meiner Mutter und jetzt mit G., der besten Schulfreundin aus der Kindheit. Wir haben uns beide verändert, aber so vieles ist auch ähnlich geblieben. Ich kann inzwischen nur viel besser damit umgehen. Mit ihrer direkten Art, die genauso ist wie früher und die mich früher immer fast zum Heulen gebracht hat. Jetzt genieß ich es schon ein bisschen und kann drüber lachen. Ich laufe durch New York und berlinere, das ist auch ein komisches Gefühl. Ich kann nicht anders. Wenn jemand neben mir berlinert, kommt alles wieder durch, der sorgfältig abtrainierte Dialekt, haha.&lt;br /&gt;
Ich versuch ja, auch Deutschen gegenüber offen und unvoreingenommen zu sein. Besonders auch gegenüber den Ostbirnen. Aber der Thüringer erfüllt jedes Klischee, vom gegelten Scheitel über die gezupften Augenbrauen und die aufgepumpten Oberarme bis zu den rassistischen Sprüchen  nach den ersten paar Minuten Kennenlern-Gelaber. Da vergeht&apos;s mir und ich freue mich auf meine Brooklyner Zeit, die heute abend anfängt. Dort kann man den Vollidioten-Touristen schon aus dem Weg gehen, dort werde ich endlich wieder in der Gegenwart leben und Entdeckungen machen können. Hoffe ich.</description>
    <dc:creator>cherri</dc:creator>
    
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    <dc:date>2006-09-05T16:47:00Z</dc:date>
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    <title>Um dem Nachdenklichen hier mal nicht so viel Gewicht zu geben: Ich etabliere mich...</title>
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    <description>Um dem Nachdenklichen hier mal nicht so viel Gewicht zu geben: Ich etabliere mich gerade als Manhattan-Chick. Beim sehr frühmorgentlichen Joggen im Central Park und strömendem, schüttendem Regen - was für ein Lauf! - erstmal ein Date ausmachen. So ist das hier. Er hat einen Boxer, und ich mag Boxer. Also treffen wir uns beim Cubaner und trinken Mojitos. Jetzt will er auch noch essen gehen und zum Baseball und an den Strand und wasweißichnochalles. Und ich denke mir, Drinks waren nett, aber damit ist&apos;s auch gut. Andererseits würd ich auch ganz gerne mal wieder zum Baseball ...</description>
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    <dc:date>2006-08-30T14:56:00Z</dc:date>
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    <title>Jetzt ist es fast schon eine Woche und ich bin zu nichts gekommen. Die Tage hier...</title>
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    <description>Jetzt ist es fast schon eine Woche und ich bin zu nichts gekommen. Die Tage hier sind vollgepackt und anstrengend, es hat schon ewig gebraucht, bis ich ein Kabel für meinen Computer gekauft habe. Und ich hatte mir so viel vorgenommen: Lesen, schreiben, fotografieren, zeichnen. Alles, was ich bisher fertig gebracht habe, ist ein lausiges Bild. Ansonsten ist mir der Stift im Bett ausgelaufen, weil ich drüber eingeschlafen bin.</description>
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    <dc:date>2006-08-30T14:56:00Z</dc:date>
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    <title>Der erste Abend. Meine Mutter ist müde, ich eigentlich auch, aber aufgekratzt. Zum...</title>
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    <description>Der erste Abend. Meine Mutter ist müde, ich eigentlich auch, aber aufgekratzt. Zum ersten Mal für länger in Manhattan wohnen, seltsame Vorstellung. Ich will nur raus und mich umsehen. Und gehe los und kann es noch gar nicht so richtig fassen, überhaupt wieder hier zu sein. Andererseits fühlt es sich auch fast beängstigend normal an. Kein richtiger Euphorierausch, bis heute nicht. Den Broadway runter, meine alte Strecke von der Arbeit. Die Begeisterung ist so gedämpft, was ist nur los? Vielleicht ist es die drückende Verantwortung als Reiseleiterin für meine Mutter? Dass ich jetzt alles mit anderen, kritischeren Augen sehe? Das graue, endlose Regenwetter, das die Stimmung drückt und die Stadt eher wie einen Moloch erscheinen lässt? Meine überzogenen Erwartungen, die mit der glücklichen, hyperaktiven Zeit vor zwei Jahren verknüpft sind? Ich fühle mich schon glücklich, ich habe Energie und bin aktiv. Aber vielleicht fehlt mir ein bisschen die Aufgabe? So richtig am Entecken bin ich nicht - eher am Zeigen und Erinnern. Revisit. Alles noch wie früher, alles an seinem Platz, nur die vertrauten Gesichter fehlen. Die vertrauten, die ich finde, sind Gesichter aus Berlin. Was schön ist, aber mich vom Ort entfernt. Schon am JFK stand ein Ex-Date von mir kurz vor uns in der Immigration-Schlange. Er fliegt gleich weiter nach Vegas zum Arbeiten, aber auf dem Rückweg bleibt er ein paar Tage hier. (Also doch auch ein Date in spe.)&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es auch neue Gesichter, die langsam vertrauter werden. Aber das macht alles so beliebig. Gut, ich habe es auch noch nicht &lt;i&gt;hard enough&lt;/i&gt; versucht. Ok, ok. Ich bin ja auch wirklich eingebunden. Aber ich frage mich, wie es wohl weitergehen wird.</description>
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    <dc:date>2006-08-30T14:55:00Z</dc:date>
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    <title>Neuanfang</title>
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    <description>Da bin ich endlich mal früh zu Hause mit Zeit und Muße und sitze kommunikationsmäßig auf dem Trockenen. Das Handy ist alle, das geklaute WLAN lässt sich nicht klauen, was nun? Trockenbloggen.</description>
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    <dc:date>2006-08-30T14:54:00Z</dc:date>
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    <title>Ja, Überraschung. Da hatte ich doch noch ein paar NY-Texte auf Halde rumliegen. &lt;br...</title>
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    <description>Ja, Überraschung. Da hatte ich doch noch ein paar NY-Texte auf Halde rumliegen. &lt;br /&gt;
Das wird jetzt allerdings kein neuer Start fürs Kirschkleid. Nein, das ist eher ein Abschiedsgeflüster. Bis auf weiteres. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Manchmal muss man eine Tür zumachen, damit eine andere aufgehen kann&lt;/i&gt;. Zitierte mir K. gestern eine Unterwäscheverkäuferin. Die neue Tür ist die &lt;a href=&quot;http://www.vermittlung.twoday.net&quot;&gt;Vermittlung&lt;/a&gt;. Ein gemeinsames Projekt von Giles (&lt;a href=&quot;http://www.seabreeze.twoday.net&quot;&gt;seabreeze&lt;/a&gt;) und mir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank fürs Lesen und die Geduld, die Treue - hier nochmal vorbeizuschauen - nach so vielen Monaten ... Danke! &lt;br /&gt;
Und wie gesagt - die &lt;a href=&quot;http://vermittlung.twoday.net&quot;&gt;Vermittlung&lt;/a&gt; ...</description>
    <dc:creator>cherri</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://kirschkleid.twoday.net/topics/breaking+news&quot;&gt;breaking news&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 cherri</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-24T09:53:42Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kirschkleid.twoday.net/stories/714643/">
    <title>Ich hab noch ein Fahrrad in New York ...</title>
    <link>http://kirschkleid.twoday.net/stories/714643/</link>
    <description>Schweren Herzens hab ich&apos;s dagelassen, denn ich liebe es sehr. Es ist jetzt mein Pfand. Mein Anker, der mir verspricht, das Kapitel ist noch nicht zu Ende. Es steht bei Christian im Büro. Ein schickes großes Architektenbüro. Da passt es hin, denn es ist wirklich sehr hübsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein armes Berliner Rad hatte einen Tag vor meiner Abreise eine fatale Panne, und ich mag es jetzt gar nicht mehr ansehen. Ich glaub auch, dass ich es nicht alleine reparieren kann.&lt;br /&gt;
Vielleicht bring ich es ja die Tage mal weg und geb ihm eine neue Chance. Ohne aber jemals seinen Rivalen zu vergessen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;226&quot; height=&quot;351&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kirschkleid/images/bike.jpg&quot; alt=&quot;bike&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>cherri</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://kirschkleid.twoday.net/topics/ob+das+wohl+gut+geht%3F&quot;&gt;ob das wohl gut geht?&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2005-05-24T09:45:45Z</dc:date>
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    <title>No Sleep Till Berlyn</title>
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    <description>Zwei (und nicht drei, wie re&lt;i&gt;bell&lt;/i&gt;isch!) Stunden vor dem Flug setzt uns das Taxi am JFK ab. Die Schlaflosigkeit der letzten Tage führte zu Überdrehtheit und einem Mangel an Abschiedsschmerz. Glücklicherweise. Aber auch zu noch größerer Verpeiltheit als üblich. Eine Minute nachdem das Taxi weg ist, merke ich, mein Portmonee ist auch weg. Scheiße, im Taxi! Ich renne noch, aber keine Chance. Die Telefonkarten sind leertelefoniert, das letzte Geld ist im - Portmonee. Was nun, was nun? Giles hat noch einen Dollar. Ich renne in den Terminal, muss dringend telefonieren. Am Mietautostand gucken sie verständnislos. Irgendwo sei hier ein Münztelefon. Super, ich mit meinem Schein. Gegenüber ist ein Hotdog-Stand, &lt;i&gt;Nathan&apos;s&lt;/i&gt;. Nein, sie könnten mir den Dollar nicht wechseln, kein Kleingeld. Was für ein Abschied, denke ich mir und langsam ist mir doch zum Heulen. Die Frau bei Nathan&apos;s fragt: &quot;&lt;i&gt;Welche Nummer?&lt;/i&gt;&quot; Sie lässt mich von ihrem Handy anrufen. Unsere Vermieterin, die das Taxi bestellt hat, dann auch noch die Taxizentrale. Das dauert ewig. Unser Fahrer muss erst rechts ranfahren und das blöde Ding suchen. Klein und schwarz. (Mein nächstes wird ein bunt-blinkendes von &lt;i&gt;Hello Kitty&lt;/i&gt; sein.) Ok, er hat&apos;s. Wenig später ist er wieder am Flughafen und übergibt mir mein Portmonee. Er strahlt mich nur an und wünscht mir einen guten Flug. Nehmen will er nichts. Der Abschied ist gerettet.</description>
    <dc:creator>cherri</dc:creator>
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    <dc:date>2005-05-24T09:44:50Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kirschkleid.twoday.net/stories/714631/">
    <title>I Heart NY</title>
    <link>http://kirschkleid.twoday.net/stories/714631/</link>
    <description>Die letzten Tage waren von einem hektischen &lt;i&gt;&quot;Ach, wir waren ja noch gar nicht in ... (Rosita&apos;s Café, dem Bronx Zoo, der Frick Collection, Flushing Meadows, Bensonhurst, dem 2nd Ave Deli)&lt;/i&gt;&quot; geprägt. Manches Abhaken erledigte sich glücklicherweise schon mit sekundenlanger physischer Anwesenheit (&lt;i&gt;Rosita&apos;s Café&lt;/i&gt; - hieß das überhaupt so, Giles?). &lt;br /&gt;
Am vorletzten Tag hatte ich sämtliche Weihnachtsgeschenke für meine und Giles&apos; Familie eingekauft: Dieses Jahr machen wir es uns leicht und schenken jedem ein &quot;&lt;i&gt;I love NY&lt;/i&gt;&quot;-T-Shirt. Ich hatte also entsprechend 27 solcher Shirts in der auf sie abgestimmten Plastiktüte bei mir. Der Kauf war schon ein Drama für sich, bei dem ich mich mit einem der Händler so sehr stritt, dass ich ohne Shirts wieder aus dem Laden stiefelte. Ich kaufte sie dann woanders, wo man mich zwar als Touri aber nicht als dummen Touri behandelte.&lt;br /&gt;
Im &lt;i&gt;2nd Ave Deli&lt;/i&gt; gab es etwas später saure Gurken umsonst und am gegenüberliegenden Tisch Flirtchancen. Ich aß meinen mächtigen aber prächtigen Käsekuchen und Giles eine seltsame rote Wurst, während wir mit den coolen Jungs vom Nachbartisch heftig hin und hersympathisierten. Wir gingen dann, die Jungs blieben, noch ein kurzes Zwinkern durchs Fenster, optimal. &lt;br /&gt;
Hundert Schritte weiter die Erkenntnis, dass die Einkäufe fehlen. Die liegen noch unter der Sitzbank vom Deli. Wie peinlich, da müssen wir ja noch mal an den Typen vorbei ... Vielleicht bekommen die&apos;s ja gar nicht mit? &lt;br /&gt;
Doch. Sie empfangen uns an der Tür, überreichen die Tüte. &quot;&lt;i&gt;I love New York&lt;/i&gt;&quot; sagt der eine. &quot;&lt;i&gt;Ähä, me too.&lt;/i&gt;&quot; stammel ich. Ich fühle mich als hätte ich in Berlin die gesamte &quot;&lt;i&gt;Berlin - home since 2004&lt;/i&gt;&quot;-Kollektion aufgekauft. &lt;br /&gt;
Jegliche Coolness ist jedenfalls restlos dahin.</description>
    <dc:creator>cherri</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://kirschkleid.twoday.net/topics/Wild+Life&quot;&gt;Wild Life&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 cherri</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-24T09:41:12Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kirschkleid.twoday.net/stories/714624/">
    <title>WTC -&gt; CTW</title>
    <link>http://kirschkleid.twoday.net/stories/714624/</link>
    <description>Wenn ich zum Children Television Workshop fahre, dann über die World Trade Center-Station, von Jersey aus mit dem &lt;i&gt;Path.&lt;/i&gt; Als Giles und ich zum ersten Mal die Strecke fuhren, waren wir auf nichts vorbereitet. Plötzlich waren wir nicht mehr im Tunnel, die Sonne schien in unsere Augen und auf die Großbaustelle und wir fuhren mitten hindurch. Wie durch eine offene Wunde.&lt;br /&gt;
Gerade das Unvermittelte machte es auf einmal so wirklich. Und obwohl ich die Strecke inzwischen bestimmt schon 60mal gefahren bin, erschrecke ich mich manchmal immer noch, wenn die Sonne auftaucht und das erste, was ich von New York sehe, immer wieder das hier ist.&lt;br /&gt;
Einen Tag vorher waren wir mehr aus Zufall dort. Hauptsächlich, um zur Deutschen Bank zu gehen, deren Adresse uns ein Freund aus dem Internet  herausgesucht hat (&lt;i&gt;danke, Parka!&lt;/i&gt;). Der Ort selber hatte für mich mehr als alles andere etwas Touristisches und aus der Ferne schon Abgegriffenes. Wir konnten das Bankhaus (130 Liberty) nicht finden, also fragte ich einen Feuerwehrmann(!). Der schaute mich an, als würde ich einen schlechten Scherz machen. Zeigte auf ein schwarz verhängtes Hochhaus: &quot;&lt;i&gt;They gonna tear this down. This is closed since 9/11&lt;/i&gt;.&quot; Oh. &lt;br /&gt;
Da war es dunkel, bei Tageslicht ist es unübersehbar eine Ruine.&lt;br /&gt;
Der zigarrerauchende Feuerwehrmann wird es vielleicht verkraften. &lt;br /&gt;
Und ich fühlte mich als Unbehagenstourist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;349&quot; height=&quot;235&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kirschkleid/images/path.jpg&quot; alt=&quot;path&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>cherri</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://kirschkleid.twoday.net/topics/Streetlife&quot;&gt;Streetlife&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 cherri</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-24T09:38:06Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kirschkleid.twoday.net/stories/714618/">
    <title>Macy</title>
    <link>http://kirschkleid.twoday.net/stories/714618/</link>
    <description>Ich hatte mir eingebildet, die Thanksgiving-Parade mit dem Fahrrad anfahren zu können, nett die Strecke abzufahren und ein paar aberwitzig große Cartoonfiguren durch die Luft schweben zu sehen. Dass ich mit diesem Plan nicht alleine wäre, war mir klar, aber dass alle Menschen der Stadt an der 33. Straße sein würden, hätte ich wirklich nicht gedacht. Das Fahrrad abzuschließen und hinterher zu ihm zurückkehren zu können, wurden die großen Abenteuer des Tages. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eigentlich mit diesen Gerüchten, dass die Russen in Moskau zu den großen Paraden der Sowjetunion im Mai und November das Wetter beeinflusst haben? Hab ich mir die ausgedacht oder gibt es die wirklich? Und wenn ja, ist da was dran? Kann man sowas machen? Geht das rein physikalisch?  - Wenn ja, hab ich Macy&apos;s im Verdacht, das auch zu machen. Nach tagelangem grauen Himmel und Schlechte-Laune-Wetter, war es für die drei Stunden der Parade geradezu absurd schön: Nicht eine Wolke, die Sonne knallte, ich musste mir meine Jacke und Strickjacke ausziehen. Eine Stunde nach der Parade fing es an zu regnen und so gefroren hatte ich schon lange nicht mehr. &lt;br /&gt;
Sollte das Gerücht noch nicht existieren, möchte ich es auf diesem Weg gerne in die Welt setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;350&quot; height=&quot;237&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kirschkleid/images/macy.jpg&quot; alt=&quot;macy&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>cherri</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://kirschkleid.twoday.net/topics/ob+das+wohl+gut+geht%3F&quot;&gt;ob das wohl gut geht?&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 cherri</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-24T09:36:04Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kirschkleid.twoday.net/stories/714612/">
    <title>Bronx Style</title>
    <link>http://kirschkleid.twoday.net/stories/714612/</link>
    <description>An einem meiner letzten gestohlenen Tage will ich in den &lt;i&gt;Bronx Zoo&lt;/i&gt;. So viel Gutes davon gehört. &lt;br /&gt;
Es regnet zwar, aber ich hab ja einen Schirm. Auf der Fahrt dorthin rutsche ich beim Einsteigen in die U-Bahn mit dem rechten Bein (jaja, das gesamte Bein) in die klaffende Lücke zwischen U-Bahn und Bahnsteig. Dabei schneide ich mir an dem blöden Schirm meinen Daumen auf, sodass ich blutend und gedemütigt mit pulsierender Hand im Wagen stehe und mitleidige Blicke ernte. Ist das die Strafe fürs Tagestehlen? Hätte ich doch am regulären Termin nach Berlin zurückkehren sollen? Von allen Seiten reicht man mir Taschentücher und Servietten. Auf der langen Fahrt hört das Blut auf zu fließen und als ich aussteige, fühle ich mich fast normal.&lt;br /&gt;
Aber der Zoo, du, das hat sich gelohnt. Es gießt ganz schön. Die Tiere stehen deshalb lieber drinnen und sind nicht zu sehen. Erstaunlicherweise bin ich nicht die einzige dort.  Aber fast. Komischerweise wird mir ganz weihnachtlich. So eine seltsame beschwingte Melancholie. &lt;br /&gt;
In einem der Häuser sehe ich dann das, was ich niemals erwartet hatte, in meinem Leben von Angesicht zu Angesicht zu erblicken: &lt;i&gt;Nacktmulle&lt;/i&gt;! Das war es wert. Alles, was ich jemals über sie gelesen habe, ist wahr! Und es gibt sie sogar wirklich. Der Nacktmull, das tatsächlich hässlichste Säugetier der Erde.</description>
    <dc:creator>cherri</dc:creator>
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    <title>Bulgarian Cultural Exchange</title>
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    <description>Nach der Party noch wohin. Mit einem Haufen New Yorkern, die sich mit coolen Ideen gegenseitig überbieten wollen. &lt;i&gt;Bulgarian Cultural Exchange&lt;/i&gt; macht das Rennen. Also mit zwei Taxis von der Upper West Side auf zur Canal Street!&lt;br /&gt;
Mein Taxi ist zuerst da. Wir müssen Treppen steigen. Viele Leute sind nicht mehr da, es kommt auch keine Musik. &lt;i&gt;Egal, erst mal ein Bier bestellen&lt;/i&gt;. - Denkt sich der Typ, der im Taxi neben mir gesessen hat und gibt mir einen Schluck ab. &lt;br /&gt;
Plötzlich Musik, Balkan-Style mit Flöte, Geigen, Ziehharmonika, Schlagzeug und Trompete. Die Tanzfläche ist im selben Moment brechend voll, wo kommen auf einmal die ganzen Leute her?! Wer keinen Platz mehr dort findet, tanzt auf den Stühlen. Alle pogen oder tanzen im großen, sich umärmelnden Kreis. Das Lied - wird auch gesungen? - dauert ewig und wiederholt sich ständig. Der kleine Raum vibriert, es wird gekreischt und gerempelt. Ekstase könnte man hier mal anbringen. &lt;br /&gt;
Irgendwann ist das Lied aus, dann auch wieder gar keine Musik mehr. Alle kehren sachlich nüchtern an die Tische zurück. Als wäre nichts gewesen. Jetzt höre ich auch mein Handy. Angels Taxi ist endlich da und sie suchen uns. Als wir uns sehen, kann sie meine rotbackige Begeisterung nicht verstehen, ist doch voll fad hier. Lange bleiben wir dann auch nicht mehr.</description>
    <dc:creator>cherri</dc:creator>
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    <title>Squirrels? - Charming!</title>
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    <description>Auch in New York - der schlanksten Stadt der USA - gibt es genug Leute mit Gewichtsproblemen. Die Verlockungen der Stadt beschränken sich ja nicht nur auf eine Vielfalt attraktiver visueller Reize, sondern auch olfaktorischer. Überall duftet es nach Essen. Selbst pappsatt ist es oft schwer genug, keinen Appetit zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit müssen wohl auch die Eichhörnchen kämpfen. Der Trieb, sich vorm Winterschlaf die Wampe vollzuhauen bis nichts mehr geht, hat bei einigen Exemplaren schon ziemlich groteske Formen angenommen. Beängstigend. Wie die es noch einen Baum hoch schaffen wollen in die warme Höhle, ist mir völlig unklar. Wahrscheinlich ist es aber auch überflüssig, weil sie vorm Winter einfach platzen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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